Augsburger Kolpingsmitglieder auf der internationalen Friedenswanderung Nr. 53 in Maribor Slovenien


2022: Der dritte Versuch ist gelungen


Die 53. Internationale Kolping-Friedenswanderung fand, nach dem sie aufgrund des Corona-Virus zweimal verschoben werden musste, vom 18. bis 21. August 2022 in Maribor (Slowenien) statt. Sie wurde von Avgust Heričko, Präsident des Kolpingwerkes in Slowenien, und Präses Jože Povh organisiert. Über 150 Kolping-Mitglieder aus Österreich, Deutschland, Südtirol, Rumänien und der Schweiz und Slowenien trafen sich. Dem Eröffnungsgottesdienst in der Kathedrale von Maribor stand Erzbischof Alojzij Cvikl vor.

Unter den Teilnehmenden waren viele, die an den meisten Wanderungen in ganz Europa teilgenommen hatten. Beim Abschlussabend wurden traditionell die Teilnehmenden mit den meisten Wanderungen ausgezeichnet: je eine Person war 32, 35 und 40 Mal dabei, zwei Teilnehmende sogar 43 Mal. Der älteste Wanderer, ein Schweizer, war 83 Jahre alt. Auch aus der Diözese Augsburg waren wieder Kolpingmitglieder dabei. Nach Tagen der Begegnung, des Wanderns, des gemeinsamen Singens und Betens feierte Kolping-Generalpräses Msgr. Christoph Huber mit den Teilnehmenden des 53. Treffens den Abschlussgottesdienst in der Franziskanerbasilika in Maribor.


Warum gibt es die Internationalen Friedenswanderungen bei Kolping?
Nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges brauchte es viel Zeit, bis die Wunden des Krieges geheilt waren. Die Völker und die Menschen waren einander fremd geworden und misstrauten einander. Im Kolpingwerk bestanden über den Generalrat zwar Kontakte zu den einzelnen noch verbliebenen Zentralverbänden, aber mit dem Aufhören der beruflichen Wanderschaft fehlten die Begegnungen über die nationalen Grenzen hinweg. Der damalige Schweizer Zentralpräses Josef Eberli hatte diese Lage erkannt und startete mehrere Initiativen, um das internationale Miteinander wieder neu zu beleben.


So rief er 1968 unter anderem zum ersten internationalen Kolping-Friedensmarsch auf. Mitglieder aus der Schweiz, Deutschland und Luxemburg trafen sich in Sachseln/Sarnen. Der Pilgerweg führte in zwei Tagen vom Friedensheiligen Bruder Klaus zur Gottesmutter Maria, der Friedenskönigin. Es wurden Gottesdienste gefeiert, gebetet, diskutiert über die anhängigen europäischen Probleme und bekannten uns anschließend am Ziel in Einsiedeln zu Demokratie, mehr Gerechtigkeit und Frieden.
Bei der Heimreise am 26. Mai 1968 fanden die Luxemburger Teilnehmer, dass es nicht bei der einmaligen Begegnung bleiben dürfte, dafür waren die gemachten Erfahrungen zu wertvoll. Wertvoll für den Einzelnen und das gesamte internationale Kolpingwerk. Und so erfolgte ein Jahr später die Einladung  aus Luxemburg zur Internationalen Kolping-Friedenswanderung. Von der fünften Begegnung an wanderten auch Frauen mit – und seit dem Fall des Eisernen Vorhangs auch die Kolpingsfamilien aus Mittel- und Osteuropa.


Die nächste Friedenswanderung findet 2023 in Aschendorf Bezirk Papenburg statt. Nächere Infos unter:

https://friedenswanderung2023.de/


 

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